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Vorteile der Kapsel
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Vorteile der Kapsel

24.08.2021

Im Jahr 1500 v. Chr. wurde in Ägypten die erste Kapsel geboren.

Im Jahr 1730 begannen Apotheker in Wien, Kapseln aus Stärke herzustellen.

Im Jahr 1834 wurde in Paris die Technologie zur Kapselherstellung patentiert.

Im Jahr 1846 erwarb Frankreich Patente für die Technologie zur Herstellung von Hartkapseln mit zwei Abschnitten.

Im Jahr 1848 kamen zweiteilige Kapseln auf den Markt. Von da an hielten leere Hartkapseln Einzug in die Medizin und wurden zu medizinischen Verpackungsbehältern.

Im Jahr 1874 begann man in Detroit mit der industriellen Herstellung von Hartkapseln (Hubel), gleichzeitig wurden verschiedene Modelle eingeführt.

Im Jahr 1888 erhielt Parke-Davis ein Patent für die Herstellung von Hartkapseln in Detroit (JB Russell)

Im Jahr 1931 erreichte die Kapselproduktionsgeschwindigkeit von Parke-Davis 10.000 Kapseln pro Stunde (A. Colton)

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Leere Hartkapseln werden als ideales Verpackungsmaterial für Arzneimittel häufig in pharmazeutischen Präparaten verwendet. Sie werden hauptsächlich in Pulver-, Flüssigkeits-, Halbfeststoff-, Salben-, Tabletten- und anderen Präparaten angeboten. Sie lassen sich schnell, zuverlässig und sicher zersetzen. Sie bieten folgende Vorteile:

1) Schöner Glanz und leicht zu schlucken.

2) Maskierungseffekt: Es kann die unangenehme Bitterkeit und den Geruch des Arzneimittels maskieren und den instabilen Inhalt schützen und stabilisieren.

3) Hohe Bioverfügbarkeit des Arzneimittels: Kapseln benötigen bei der Zubereitung keinen Klebstoff und Druck wie Tabletten und Pillen, sodass sie sich schnell auflösen und im Magen und Darm gut absorbiert werden.

4) Besserer Schutz pflanzlicher Produkte: Ohne die hohe Temperatur und den hohen Druck, die durch die Tablettenpresse entstehen, kann der natürliche Zustand der pflanzlichen Arzneimittel in der Kapsel erhalten bleiben.

5) Es können Retardpräparate und zusammengesetzte Präparate daraus hergestellt werden:

Das Arzneimittel kann zeitlich und örtlich freigesetzt werden (magensaftresistente, gepulste und andere Arzneimittelfreisetzungssysteme). Wenn das Arzneimittel zunächst in Partikelform gebracht wird und anschließend Gelatinerohstoffe und Materialien mit unterschiedlichen Freisetzungsraten verwendet werden, kann der Effekt der zeitlichen und örtlich bedingten Freisetzung erzielt werden. Daher sind Kapseln ideale Darreichungsformen für die Entwicklung von Retardpräparaten und zusammengesetzten Präparaten.

6) Der Rezeptur- und Vorbereitungsprozess ist einfach und für die Industrialisierung und Automatisierung der Produktion geeignet.